Sonntag , 23 Juli 2017
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Sichtzeichen als Befehl für den Hund

Foto von Erin A. Kirk-Cuomo

Foto von Erin A. Kirk-Cuomo

Wenn der Hund „arbeiten“ darf, ist er glücklich. Das funktioniert aber nur, wenn Mensch und Hund miteinander kommunizieren können.

Lernen sich gegenseitig zu Verstehen
Ob wir den Vierbeiner zum Fährtenhund, zum Beherrscher des Agility-Parcours, zum Jagdbegleiter oder einfach nur zum vierbeinigen Freund erziehen wollen, auf den in jeder Situation Verlass ist, spielt keine Rolle. Eine olide Grundausbildung ist immer von Vorteil. Und dafür ist nötig, dass er uns versteht, weiß, was Sie von ihm wollen. Aber: Unsere Hunde haben keine eigene Sprache und verstehen auch die menschliche Sprache nicht. Begrenzt sind deshalb die Mittel für die Kommunikation mit dem Hund. Sichtzeichen zu verwenden, ist eine Möglichkeit. So kann beispielsweise unser Pfiff oder Ruf optisch unterstützt werden, indem wir mit einer oder auch mit beiden Händen leicht auf die Oberschenkel klopfen.

Sichtzeichen als Kommunikationsmittel mit dem Hund
Verbinden Sie durch erhobenen Zeigefinger nachdrücklich den Befehl „Sitz!“. Die gleiche Haltung des Zeigefingers kann den Hund zum Lautgeben veranlassen, nur wird dazu der Zeigefinger im Rhythmus des Bellens bewegt. Der Hund wird vor uns zum Sitzen gebracht und dann, verbunden mit der rhythmischen Bewegung des Zeigefingers, auf Kommando „Gib Laut!“ zum Bellen veranlasst. Mit dem Senken des Armes bietet es sich zudem an, den Befehl „Platz“ zu verbinden. Mit einem Signal, dass auch von weitem erkennbar ist,  könnten Sie z.B. auch für den Befehl „Hier“ den Arm in die Höhe strecken. Wenn sie ein Leckerli in der Hand halten und es ihrem Hund sofort geben, wenn er angesaust kommt, funktioniert die Verbindung zwischen erhobenem Arm und „Hier“ besonders schnell. Mit dem Handsignal verbindet ihr Hund nicht nur ein Befehl, sondern auch, dass er sich was Feines abholen darf. Umso lieber wird ihr Hund dem Befehl auch folgen.

Sprachbefehle mit Sichtzeichen kombinieren
Letztendlich bleibt es Ihrer Fantasie überlassen, welche Sichtzeichen Sie für welches Kommando nutzen. Ihr Hund wird den Zusammenhang bald begreifen und künftig auch schon den reinen Hand-Zeichen folgen, wenn Sie Ihre Befehle konsequent mit Sichtzeichen untermalen – Voraussetzung ist natürlich, dass diese auch stets dieselben sind.

Wenn der Hund "arbeiten" darf, ist er glücklich. Das funktioniert aber nur, wenn Mensch und Hund miteinander kommunizieren können. Lernen sich gegenseitig zu Verstehen Ob wir den Vierbeiner zum Fährtenhund, zum Beherrscher des Agility-Parcours, zum Jagdbegleiter oder einfach nur zum vierbeinigen Freund erziehen wollen, auf den in jeder Situation Verlass ist, spielt keine Rolle. Eine olide Grundausbildung ist immer von Vorteil. Und dafür ist nötig, dass er uns versteht, weiß, was Sie von ihm wollen. Aber: Unsere Hunde haben keine eigene Sprache und verstehen auch die menschliche Sprache nicht. Begrenzt sind…

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