Sonntag , 23 Juli 2017
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So bringen Sie ihrem Hund das Nein bei

Foto von Aquisgrana

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Ob Ihr Hund nun jeden Dreck vom Boden auffrisst oder wieder Ihren Lieblingssessel besetzt. Ihr Hund muss verstehen lernen, was „Nein!“ bedeutet.

Grundlegendes
Wenn ihrem Hund etwas verboten werden soll, dann muss ihm das „Nein!“ erteilt werden. Dabei kann man diesen Befehl nicht so einfach trainigen, wie beispielsweise „Sitz“. Denn hierbei müssen Sie immer auf eine Situation warten, in der Ihr Vierbeiner etwas „Verbotenes“ macht. Bei einem neuen Hund sind die Chancen hoch, dass er etwas verbotenes oder falsches macht, vor allem beim Üben der anderen Kommandos.

Im Vorfeld die Verbote festlegen
Sie sollten sich im Vorhinein bereits darüber im Klaren sein, was Ihr Hund darf und was nicht, bevor Sie sich einen Hund anschaffen. Es gibt große Unterschieden bei Hundehaltern, was der Hund darf oder nicht. Manche Besitzer mögen es, wenn der kleine Vierbeiner mit im Schlafzimmer schläft oder sich zu Ihnen auf die Couch gesellt, andere lehnen das strikt ab.

Konsequent sein, um Verwirrungen zu vermeiden
Sie müssen konsequent sein, damit Sie den Hund bei Verboten nicht verwirren. Der Hund versteht zum Beispiel nicht, dass er nicht in die Küche darf, während Mutter dort kocht, aber wieder herein darf, wenn Vater dort abspült. Über die Regeln sollten sich also auch mit den anderen Personen im Haushalt einig sein.

In Kombination mit anderen Befehlen
Zusammenhang mit den anderen Befehlen können Sie das „Nein!“ während des Trainings kombinieren. Zum Beispiel, während Sie Ihrem Hund das Sitz beibringen. Ihr Hund wird gelobt, wenn er das Kommando richtig ausführt hat. Sagen sie mit fester Stimme „Nein!“, sobald er sich aber wieder erheben will, und dann je nachdem beim „Sitz“ oder „Platz“. Auf diese Weise verknüpft Ihr Hund „Nein!“ mit etwas, das er nicht machen darf und wofür es kein Leckerli gibt. In keinem Fall sollten Sie Ihren Hund bestrafen!

Im Alltag integrieren
In anderen Situationen fällt es Ihnen nun leichter Ihrem Hund verständlich zu machen, was Sie von ihm verlangen. Geben Sie ihm durch ein klares und deutliches „Nein!“ zu verstehen, dass er damit aufhören soll, sobald er wieder Anstalten macht, an Ihrem Pantoffel kaut oder Ihre Couch zu besetzen. Sie sich dabei nie aus der Ruhe bringen lassen. Sagen Sie aber nur dann „Nein!“, wenn Ihr Vierbeiner noch dabei ist, sonst kann er seine Handlung nicht mehr mit Ihrem Kommando verknüpfen.

Loben statt Frustratieren
Bauen Sie wieder eine Aktion ein, bei der Sie Ihren Vierbeiner loben können, nachdem Ihr Hund etwas verboten bekommen hat. Zum Beispiel ein „Hier“ oder „Platz“. Damit verhindern Sie, dass Ihr Liebling 20mal an einem Tag gerügt wird und nur einmal gelobt. Es geschieht oft, dass man dem Kleinen, während seines Welpenalter, seine Grenzen aufzeigen muss. Damit bei Ihrem Hund keine Frustration ausgelöst wird, sollte dies aber vermieden werden. Beobachten Sie daher Ihren Hund genau, um dadruch das Gefühl dafür zu bekommen, wie es Ihrem Hund geht und wann Sie ihn wieder mal loben sollten.

Hilfe vom Hundetrainer
Es können sich Fehler beim Üben eingeschlichen haben, wenn Sie dennoch Schwierigkeiten haben, Ihrem Hund verständlich rüberzubringen, was für ihn tabu ist. Beurteilen kann dies aber nur eine professionelle Hilfe. Suchen Sie einen Hundetrainer auf, der Ihnen Rat geben kann, falls Ihr Hund anders reagieren sollte, als wie bei uns beschrieben.

Ob Ihr Hund nun jeden Dreck vom Boden auffrisst oder wieder Ihren Lieblingssessel besetzt. Ihr Hund muss verstehen lernen, was „Nein!“ bedeutet. Grundlegendes Wenn ihrem Hund etwas verboten werden soll, dann muss ihm das „Nein!“ erteilt werden. Dabei kann man diesen Befehl nicht so einfach trainigen, wie beispielsweise „Sitz“. Denn hierbei müssen Sie immer auf eine Situation warten, in der Ihr Vierbeiner etwas „Verbotenes“ macht. Bei einem neuen Hund sind die Chancen hoch, dass er etwas verbotenes oder falsches macht, vor allem beim Üben der anderen Kommandos. Im Vorfeld die Verbote festlegen Sie…

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