Montag , 18 Dezember 2017
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So lernt Ihr Hund zu folgen

Krosandra

Krosandra

Dem Rudeltier Hund ist das Kommen und Folgen angeboren. Dies kann sich der Hundebesitzer zunutze machen. Man muss dem Vierbeiner nur vermitteln, dass es sich lohnt, zu Herrchen oder Frauchen zu laufen.

So lernt der Hund zu folgen
Zum Trainieren suchen Sie ein Gelände aus, das für Ihren Hund noch unbekannt und möglichst auto- und wildfrei ist. Nehmen Sie ein Spielzeug und reichlich Leckerlis mit. Um eine Verbindung zu Ihrem Vierbeiner zu halten, leinen Sie Ihren Hund anfangs an. Suchen Sie den Blickkontakt zu ihm, rufen einmal seinen Namen und „Hier“ und laufen Sie dann zügig los. Wechseln Sie das Tempo, die Richtung und bleiben Sie zwischendurch stehen, um scheinbar etwas auf dem Boden zu suchen. So zeigen Sie dem Hund: Bei mir ist immer etwas los.

Ignorieren kann bei Ungehorsam helfen
Wenn der Hund Ihnen trotzdem keine Aufmerksamkeit schenken will, entfernen Sie sich einige Meter von ihm und tun Sie zunähst so, als ob Sie ihn ebenfalls ignorieren. Dann gehen – oder besser noch rennen – Sie plötzlich los, wobei Sie ein einziges Mal seinen Namen und „Hier!“ rufen. Auch wenn der Hund Sie weiterhin ignoriert, laufen Sie unbedingt weiter. Rufen Sie ihn kein zweites Mal! Sonst wird er das Kommando nicht mehr als solches ansehen, sondern es für eine Art „Kontaktlaut“ halten: Da Sie ihm ständig Ihre Position durchgeben, braucht er sich nicht auf Sie zu konzentrieren… Wenn der Hund noch immer nicht in Ihre Richtung schaut und Sie schon ziemlich weit gelaufen sind, dann verstecken Sie sich hinter einem Baum o.ä. und beobachten Sie Ihren Hund von dort aus. Vermutlich wird er irgendwann doch aufblicken und entsetzt feststellen, dass Sie verschwunden sind. Der Schreck ist meistens sehr heilsam. Danach können Sie ihn noch einmal rufen.

Wenn der Hund folgt, dann loben
Schweigen Sie, bis der Hund hinter Ihnen herläuft bzw. bei Ihnen ist, dann sollten Sie ihn loben, ihm einen Leckerbissen zustecken oder sein Spielzeug für ihn werfen. Die Grundregel lautet: Machen Sie die Spaziergänge und sich selbst so spannend, dass Ihrem Vierbeiner gar nichts anderes in den Sinn kommt, als Ihnen auf den Fersen zu bleiben. Verstecken Sie sich, spielen Sie mit ihm oder rennen Sie mit ihm herum. Hier sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Zurück zum bekannten Umfeld (für Fortgeschrittene)
Sie können sich auf bekanntes Terrain zurückwagen, wenn das Kommen in einer unbekannten Gegend ohne Ablenkung gut klappt. Auch hier sollten Sie den Hund anfangs angeleint lassen. Wenn er schon losgestürmt ist, rufen Sie ihn lieber zu früh, als ihm hinterherzubrüllen. Ist er schon im Spiel mit anderen Hunden, lassen Sie ihn spielen. Wenn Sie merken, dass er seinen Blick auf Sie richtet, dann rufen Sie ihn erst. Dann erst kommt ein knappes „Hier“ und damit verbunden Ihr Weitergehen. Unbeirrbar, mit flotten Schritten. Beloben Sie ihn mit Leckerlis oder einem Spiel, sobald Ihr Gefährte wieder an Ihrer Seite ist.

Die Konsequenz bringt den Erfolg
Sie haben bald einen Hund an Ihrer Seite, der dem Kommando „Hier“ umgehend folgt, wenn Sie wirklich konsequent bleiben. Denn er weiß: bei Ihnen erwarten ihn Spiel, Spaß und Delikatessen.

Die Hundeerziehung und die dazu nötige Körperhaltung
Wenn Sie Ihren Hund locken wollen, achten Sie grundsätzlich auch auf Ihre Körperhaltung. Nehmen Sie keine bedrohliche Haltung ein und beugen Sie sich nicht nach vorne! Unter diesen Voraussetzungen wird sich Ihr Vierbeiner scheuen, zu Ihnen zu kommen. Bei Welpen hilft es, die Arme zu bewegen und in die Hocke zu gehen. Wenn Sie mit Ihrem Hund Gassi gehen und die Hörlaute trainieren, bleiben Sie dabei stets aufrecht stehen. Wenn der Erfolg auf sich warten lässt und Sie trotz dieser Tipps Schwierigkeiten haben, machen Sie vermutlich einen Fehler in den Abläufen. Diesen kann ein professioneller Hundetrainer erkennen. Scheuen Sie sich daher nicht, bei einem Profi um Rat zu fragen.

Dem Rudeltier Hund ist das Kommen und Folgen angeboren. Dies kann sich der Hundebesitzer zunutze machen. Man muss dem Vierbeiner nur vermitteln, dass es sich lohnt, zu Herrchen oder Frauchen zu laufen. So lernt der Hund zu folgen Zum Trainieren suchen Sie ein Gelände aus, das für Ihren Hund noch unbekannt und möglichst auto- und wildfrei ist. Nehmen Sie ein Spielzeug und reichlich Leckerlis mit. Um eine Verbindung zu Ihrem Vierbeiner zu halten, leinen Sie Ihren Hund anfangs an. Suchen Sie den Blickkontakt zu ihm, rufen einmal seinen Namen und „Hier“ und laufen Sie dann…

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