Samstag , 4 April 2020
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Autoren Archiv: Alexander

So lernt Ihr Hund bei Fuß zu gehen

Foto von Mr. Johnson

Foto von Mr. Johnson

Das bei Fuß gehen ist immer dann wichtig, wenn Sie sich mit Ihrem Hund durch große Menschenmengen bewegen müssen, wie es in Fußgängerzonen oft der Fall ist.

Die Zielsetzung dieser Übung
Links bzw. rechts neben einem herzulaufen soll der Hund am Ende der Übung gelernt haben. Wichtig ist dies besonders auf Fahrradwegen, Fußwegen und neben der Straße. So wissen Sie Ihren Hund immer genau an Ihrer Seite. Für das Kommando bei „Fuß“ brauchen manche Hunde länger bis sie begriffen haben, um was es geht, als bei anderen Kommandos. Bleiben Sie geduldig, auch Ihr Liebling wird die Übung bald beherrschen.

Auf die Plätze, fertig, „Fuß“
Wählen Sie eine Seite und lassen Sie Ihren Hund nach einen kurzen Spaziergang neben sich absitzen. Geben Sie ihm dabei mit ausgestrecktem Finger der gegenüberliegenden Hand das Zeichen zum „Sitz“. Nach einem kurzen Lob sind Sie beide Startklar für die neue Lektion „Fuß“.

Fangen Sie mit kleinen Schritten an
Durch zweimaliges Klopfen seitlich auf den Oberschenkel signalisieren Sie Ihrem Hund das „Fuß“. Gehen Sie mit diesem Bein beginnend nach einer Sekunde ein bis zwei Schritte vorwärts. Bringen Sie Ihren Hund wieder in die Ausgangsposition, indem Sie stehen bleiben und mit dem Handzeichen der anderen Hand das Kommando „Sitz“ sagen. Nun wiederholen Sie die Übung.Vergessen Sie nicht ihn sofort nach jeder Übung zu belohnen und wählen Sie anfangs immer dieselbe Seite. Geben Sie ihm nach einigen Minuten Training Freiraum zum Toben, Schnüffeln oder Spielen, um so das bei „Fuß“ mit beispielsweise durch ein „Fertig“ aufzulösen.

Das Signal ist Ihre Hand
Auf Ihr Handzeichen hin sollte Ihr Hund stets reagieren. Sie müssen es ignorieren, wenn er aufsteht, nur weil Sie Ihren Fuß nach vorne bewegt haben. Trainieren Sie täglich einige Minuten. Nur wenn er auf das Signal des Schenkelklopfens hin loslegt, dürfen Sie ihn loben. Er darf nicht zurückbleiben oder vorausgehen. Locken Sie ihn nie mit Leckerlis während des Trainings. So hat sich schon mancher Hund satt gefuttert, aber nicht gelernt, was das Kommando bedeutet. Er wird wieder munter an der Leine ziehen, sobald es nichts mehr zu futtern gibt.

Das Kommando muss gefestigt werden
Erhöhen Sie die Schrittzahl, wenn Ihr Hund durch kleine Schritte das „Fuß“ begriffen hat. Wenn er neben Ihnen bleibt, loben Sie ihn und dehnen Sie die Sequenzen langsam aus. Es ist es absehbar, wann Sie beide wieder Druck auf der Leine spüren, wenn er immer schneller wird. Das Trainingsstück war also noch zu lang. Sie haben nicht mehr seine Aufmerksamkeit und Ihr Hund ist nicht mehr in seinem Sicherheitsbereich. Ihr Hund ist umso konzentrierter, je kürzer die Trainingssequenzen sind.

Geduld und Konsequenz ist angebracht
Seien Sie freundlich aber konsequent. Wenn Sie wie wild an der Leine reißen, nützt das nichts. Ihr Hund lernt so überhaupt nichts. Stattdessen wird er nur ängstlicher und unsicherer. Gehen Sie in die entgegengesetzte Richtung, wenn er Anstalten macht Sie zu überholen. Loben Sie ihn, sobald er sich wieder auf Ihrer Höhe befindet. Wiederholen Sie das einige Male. Sie werden überrascht sein, wie schnell Ihr Hund versteht, was Sie von ihm verlangen.

Professionelle Hilfe von Tiertrainern
Scheuen Sie sich nicht professionelle Hilfe nach Rat zu fragen, sollte Ihr Hund auch nach dem dritten und vierten Versuch nicht auf Ihre Kommandos reagieren. Fehler sind nicht ausgeschlossen, auch wenn Sie diese Tipps befolgen. Ein Hundetrainer kann dies erkennen und Ihnen helfen sie zu beseitigen.

So lernt Ihr Hund Platz zu machen

Foto von Jon Sullivan

Foto von Jon Sullivan

Um den Hund auf einer bestimmten Stelle abzulegen, dient nicht nur das Kommando „Platz“, sondern es ist auch ein Hilfsmittel, mit dem man unerwünschte Verhaltensweisen unterbinden kann.

Das Grundkommando für den Hund
Dass sich der Hund auf den einmaligen Hörlaut unter den verschiedensten Bedingungen sofort hinlegt und erst wieder aufsteht, wenn es ihm erlaubt wird, ist das Ziel des Kommandos „Platz“. Beim Liegen muss jegliches Kriechen, Wälzen, Bellen und Jaulen unterbleiben.

Ohne Ablenkung das Hundetraining absolvieren
Gehen Sie mit Ihrem Hund an einen Ort, an dem er nicht abgelenkt wird. Sie nehmen die Leine in die linke Hand und ein Leckerli in die rechte Hand. Dann gehen Sie mit dem Hörlaut „Fuß“ einige Schritte. Nach dem Stehenbleiben gehen selbst in die Hocke (Grundstellung) und lassen Sie den Hund an der linken Seite sitzen.

Erste Methode
Die Leine wird vor dem Hund so am Boden gehalten, dass sie straff ist. An der Nase des Hundes vorbei wird nun das Leckerli etwas von ihm entfernt auf den Boden gehalten und dabei das Kommando „Platz“ gegeben. Um an das Leckerli zu gelangen, das er in dem Moment bekommt, wird er sich hinlegen, wenn der Hund mit dem Vorderkörper und Hinterteil am Boden ist. Gleichzeitig muss natürlich ausgiebig gelobt werden. Durch Streicheln über den Rücken wird die Stellung noch unterstützt. Der Hund darf erst dann aufstehen, wenn er nach einer Weile der Hörlaut „Sitz“ bekommt.

Zweite Methode
Im Folgenden wird die zweite Methode geschildert, die vor allem bei kleinen Hunden und Terriern zu empfehlenswert ist. Um eine Verbindung zu Ihrem Hund herzustellen, verwenden Sie auch hierbei die Leine. Um einen Art Tunnel zu erstellen, setzen Sie sich hin und winkeln beide Beine vor sich an. Sie können aber auch einen Schemel oder Hocker als „Tunnel“ verwenden. Locken Sie ihren Hund unter den „Tunnel“, indem Sie Ihren Hund darauf aufmerksam machen, dass sich in Ihrer Hand ein Leckerli befindet. In dem Moment, indem er sich automatisch hinlegt, geben Sie das Kommando „Platz“. Jetzt loben Sie ihn überschwänglich geben ihm das verdiente Leckerli. Um das Kommando „Platz“ aufzulösen, geben Sie das Hörzeichen „Lauf“ und stehen auf.

Das Ablegen trainieren
Wenn das Platzmachen funktioniert, wird die Liegezeit des Hundes Stück für Stück verlängert, und Sie beginnen sich langsam von ihm zu entfernen. Es wird also das „Ablegen“ trainiert. Treten Sie mit einer locker durchhängden Leine vor dem Hund, während er in der „Platzstellung“ liegt. Nach einer Weile gehen Sie wieder neben ihn, sodass er links von Ihnen liegt, und lassen ihn sitzen. Nun wird Übung für Übung die Leine verlängert und schließlich auf den Boden gelegt. Die Leine kann weggelassen werden, wenn der Hund auch jetzt noch ruhig so lange liegen bleibt. Sie können das Trainingsgelände verändern und können in den Park oder auf den Hundeplatz gehen, wenn es keine Beanstandungen gibt.

Auch in Abwesenheit des Besitzers liegenbleiben
Der vierbeinige Freund soll sich beim Platzmachen von nichts aus der Ruhe bringen lassen und so lange liegen bleiben, bis er abgeholt wird. Ist das erreicht, beginnt die nächste Stufe: Sie entfernen sich aus seinem Sichtkreis. Ein vertrautes Gegenstand, z.B. ein Kleidungsstück des Besitzers mit dessen Geruch, neben den Hund zu zurückzulegen, hat sich  in der Anfangsphase bewährt.  Das Alleinsein und Liegenbleiben fallen leichter, da er so den vertrauten Geruch hat. Sich dem Hund zwischendurch wieder zu zeigen, ist in der ersten Zeit auch hilfreich. Um gegebenenfalls korrigierend einzugreifen, ist es wichtig, ihn immer im Auge zu behalten.

Zum Hundehalter zurückkommen
Nun fehlt noch das Herankommen. Diese Übung wird keine Probleme bereiten, sofern der Hund einwandfrei auf seinen Namen hört und zwischen Ihnen eine enge Bindung besteht. Der Vierbeiner soll auf einen einmaligen Hörlaut schnell kommen und sich dicht vor sein Herrchen setzen. Das alles wird anfangs immer in einer ablenkungsfreien Umgebung und vorallem an der Leine geübt. Zum Schluss soll sich der Hund weder durch Menschen noch durch Autos, geschweige denn durch andere Hunde ablenken lassen.

Hilfe vom Hundetrainer
Scheuen Sie sich nicht, Kontakt zu einem Hundetrainer aufzunehmen, wenn Ihr Hund anders reagiert, als von uns beschrieben, oder Sie Schwierigkeiten bei der Durchführung unserer Tipps haben. Er kann Ihnen sagen, wo die Fehler liegen. Meist ist das Problem in ein oder zwei Stunden behoben.

So lernt Ihr Hund Sitz zu machen

by Kiidos

by Kiidos

Mit dem Kommando „Sitz“ geht alles viel leichter. Egal, ob Sie Ihren Hund anleinen wollen oder an einem Fußgängerüberweg warten.

Für das Hundetraining ist die richtige Umgebung nötig
Üben Sie mit Ihrem Hund nur dort, wo er nicht abgelenkt ist, beispielsweise in Ihrer Wohnung. Statten Sie sich mit Spielzeug, genügend Leckerlis und einer Hundleine aus.

Mit Hilfe von Leckerlis das „Sitz“ trainieren
Bei dieser Übung sollten Sie anfangs nur mit Leine trainieren. Und so funktioniert’s: Ihr Hund steht links neben Ihnen. In Ihrer rechten Hand haben Sie ein Leckerli und in Ihrer Linken die Leine. Nun halten Sie die Hundebelohnung über dem Kopf Ihres Vierbeiners. Er wird sich hinsetzen müssen, um es zu fixieren. Sobald er sich setzt, sagen Sie laut „Sitz“, loben ihn überschwänglich und geben ihm das wohlverdiente Leckerli. Dabei ist es ratsam den Vokal „i“ zu betonen. Damit er dieses Kommando leichter von „Platz“ und „Fuß“ unterscheiden kann, sagen Sie „Siiitz“. Reduzieren Sie mit der Zeit die Gabe der Leckerlis, wenn Ihr Hund schon gut auf „Sitz“ reagiert.

So spielend einfach lernt der Hund das Kommando „Sitz“
Die spielerische Methode, die auch Ihrem Hund die größte Freude bereitet, ist die beste Methode, dem Hund „Sitz“ beizubringen. Toben Sie sich mit Ihrem Hund richtig aus. Wenn Ihr Hund sich direkt vor Ihnen befindet und das Spielzeug wieder haben möchte, ziehen Sie das Spielzeug vor seiner Nase in einem Bogen hoch. Damit er nicht hinkommt, halten Sie es etwa einen halben Meter über seinem Kopf. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass er sich hinsetzt, da Ihr Vierbeiner das Spielzeug unbedingt haben möchte. So hat er sein Spielzeug besser im Blickfeld. Geben Sie dabei das Kommando „Sitz“ und streicheln und loben Ihn, sobald er sich gesetzt hat. Verringern Sie den Abstand zwischen sich und dem Hund, falls er jedoch versucht zu springen.

Aus der Entfernung „Sitz“ machen
Sie können die Distanz zwischen sich und dem Hund erhöhen, wenn Ihr Hund schon 5 Sekunden lang sitzen bleibt. Lassen Sie ihren Vierbeiner anfangs noch angeleint und entfernen Sie sich hierzu etwa einen Meter von ihm. Geben sie nun erneut das Kommando „Sitz“. Später kann auch ein einfaches Sichtzeichen (Zeigefinger zeigt nach oben) genügen, wenn Sie die Aufmerksamkeit Ihres Hundes haben. Doch dies sollte erst trainiert werden, wenn der Vierbeiner zu hundert Prozent auf das Hörzeichen reagiert. Auch hier sollten Sie Ihren Hund ausreichend loben! Sie können die Distanz stetig um etwa 50cm erhöhen, wenn Ihr Hund nun gelernt hat aus einem Meter Entfernung auf Ihr Kommando zu hören.

Wie ich das Kommando auflöse
Zählen Sie anfangs bis eins, bevor Sie das Kommando „Sitz“ durch ein anderes („Hier“, „Lauf“, „Ok“, „Fertig“,…) auflösen. Daraufhin sollten Sie sofort mit Ihrem Hund spielen. Verlängern Sie die Zeit, die Ihr Hund sitzen soll und zählen im Kopf bis drei, wenn dieser Schritt sicher funktioniert. Das Auflösungskommando ist wichtig, da Ihr treuer Vierbeiner auch in Zukunft solange in „Sitz“ verharren soll, bis sie das Kommando auflösen.

Sichtzeichen als Unterstützung
Wenn Ihr Hund die Hörzeichen hundertprozentig sicher beherrscht, können Sie das Sichtzeichen einführen, um das Kommando „Sitz“ zu unterstützen. Zeigen Sie bei jedem „Sitz“-Befehl mit dem Zeigefinger nach oben. Da manche Hunde Schwierigkeiten haben, die Kommandos „Sitz“, „Platz“ und „Fuß“ voneinander zu unterscheiden, sind Sichtzeichen von Vorteil.

Nutze die aktiven Handlungen aus
Die meisten Hunde führen sowohl das Kommando „Sitz“, als auch „Platz“ und „Fuß“ aktiv und ganz von alleine aus. Nutzen Sie das! Die Kommandos lernt Ihr Vierbeiner dadurch ganz ohne Zwang. Dazu müssen Sie Ihren Hund allerdings sehr genau beobachten. Hunde sind schnell. Sie müssen schneller sein. Damit Sie eine Handlung bereits voraussehen können, müssen Sie lernen Ihren Hund einzuschätzen. Geben Sie Ihrem Hund das Hörzeichen und loben Ihn und geben ein Leckerli, wenn Ihr Vierbeiner es genau im richtigen Moment ausführt (nicht vorher und auch nicht später).

Hundetrainer als Hilfe
Scheuen Sie sich nicht, professionelle Hilfe zu Rate zu ziehen, sollte Sie trotz unserer Tipps Probleme bei der Durchführung haben oder sich Ihr Hund auch bei dem dritten oder vierten Versuch sträubt das Kommando auszuführen. Meist liegt der Grund für das Versagen in kleinen Fehlern, die einem selbst aber leider nicht auffallen. Ein Hundetrainer wird Ihnen schnell bei der Lösung helfen, da er das Problem sofort erkennen kann.

So lernt Ihr Hund zu folgen

Krosandra

Krosandra

Dem Rudeltier Hund ist das Kommen und Folgen angeboren. Dies kann sich der Hundebesitzer zunutze machen. Man muss dem Vierbeiner nur vermitteln, dass es sich lohnt, zu Herrchen oder Frauchen zu laufen.

So lernt der Hund zu folgen
Zum Trainieren suchen Sie ein Gelände aus, das für Ihren Hund noch unbekannt und möglichst auto- und wildfrei ist. Nehmen Sie ein Spielzeug und reichlich Leckerlis mit. Um eine Verbindung zu Ihrem Vierbeiner zu halten, leinen Sie Ihren Hund anfangs an. Suchen Sie den Blickkontakt zu ihm, rufen einmal seinen Namen und „Hier“ und laufen Sie dann zügig los. Wechseln Sie das Tempo, die Richtung und bleiben Sie zwischendurch stehen, um scheinbar etwas auf dem Boden zu suchen. So zeigen Sie dem Hund: Bei mir ist immer etwas los.

Ignorieren kann bei Ungehorsam helfen
Wenn der Hund Ihnen trotzdem keine Aufmerksamkeit schenken will, entfernen Sie sich einige Meter von ihm und tun Sie zunähst so, als ob Sie ihn ebenfalls ignorieren. Dann gehen – oder besser noch rennen – Sie plötzlich los, wobei Sie ein einziges Mal seinen Namen und „Hier!“ rufen. Auch wenn der Hund Sie weiterhin ignoriert, laufen Sie unbedingt weiter. Rufen Sie ihn kein zweites Mal! Sonst wird er das Kommando nicht mehr als solches ansehen, sondern es für eine Art „Kontaktlaut“ halten: Da Sie ihm ständig Ihre Position durchgeben, braucht er sich nicht auf Sie zu konzentrieren… Wenn der Hund noch immer nicht in Ihre Richtung schaut und Sie schon ziemlich weit gelaufen sind, dann verstecken Sie sich hinter einem Baum o.ä. und beobachten Sie Ihren Hund von dort aus. Vermutlich wird er irgendwann doch aufblicken und entsetzt feststellen, dass Sie verschwunden sind. Der Schreck ist meistens sehr heilsam. Danach können Sie ihn noch einmal rufen.

Wenn der Hund folgt, dann loben
Schweigen Sie, bis der Hund hinter Ihnen herläuft bzw. bei Ihnen ist, dann sollten Sie ihn loben, ihm einen Leckerbissen zustecken oder sein Spielzeug für ihn werfen. Die Grundregel lautet: Machen Sie die Spaziergänge und sich selbst so spannend, dass Ihrem Vierbeiner gar nichts anderes in den Sinn kommt, als Ihnen auf den Fersen zu bleiben. Verstecken Sie sich, spielen Sie mit ihm oder rennen Sie mit ihm herum. Hier sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Zurück zum bekannten Umfeld (für Fortgeschrittene)
Sie können sich auf bekanntes Terrain zurückwagen, wenn das Kommen in einer unbekannten Gegend ohne Ablenkung gut klappt. Auch hier sollten Sie den Hund anfangs angeleint lassen. Wenn er schon losgestürmt ist, rufen Sie ihn lieber zu früh, als ihm hinterherzubrüllen. Ist er schon im Spiel mit anderen Hunden, lassen Sie ihn spielen. Wenn Sie merken, dass er seinen Blick auf Sie richtet, dann rufen Sie ihn erst. Dann erst kommt ein knappes „Hier“ und damit verbunden Ihr Weitergehen. Unbeirrbar, mit flotten Schritten. Beloben Sie ihn mit Leckerlis oder einem Spiel, sobald Ihr Gefährte wieder an Ihrer Seite ist.

Die Konsequenz bringt den Erfolg
Sie haben bald einen Hund an Ihrer Seite, der dem Kommando „Hier“ umgehend folgt, wenn Sie wirklich konsequent bleiben. Denn er weiß: bei Ihnen erwarten ihn Spiel, Spaß und Delikatessen.

Die Hundeerziehung und die dazu nötige Körperhaltung
Wenn Sie Ihren Hund locken wollen, achten Sie grundsätzlich auch auf Ihre Körperhaltung. Nehmen Sie keine bedrohliche Haltung ein und beugen Sie sich nicht nach vorne! Unter diesen Voraussetzungen wird sich Ihr Vierbeiner scheuen, zu Ihnen zu kommen. Bei Welpen hilft es, die Arme zu bewegen und in die Hocke zu gehen. Wenn Sie mit Ihrem Hund Gassi gehen und die Hörlaute trainieren, bleiben Sie dabei stets aufrecht stehen. Wenn der Erfolg auf sich warten lässt und Sie trotz dieser Tipps Schwierigkeiten haben, machen Sie vermutlich einen Fehler in den Abläufen. Diesen kann ein professioneller Hundetrainer erkennen. Scheuen Sie sich daher nicht, bei einem Profi um Rat zu fragen.

Frauen mit Hund wirken attraktiver

by El coleccionista de instantes

by El coleccionista de instantes

Frauen wirken mit Hund attraktiver
Frauen mit Hunde haben eine anziehendere Wirkung als Frauen, die keinen Hund an ihrer Seite haben. Dies wurde kürzlich auf der Internationalen Mensch-Tier-Konferenz in Tokio vorgestellt. So das Ergebnis einer repräsentativen Studie zum Thema „Psychologie des ersten Eindrucks“.
„Die überwiegende Mehrheit der Befragten gab tatsächlich an, den Frauen mit Hund mehr Selbstdisziplin, Geduld und Familiensinn und eine optimistische Lebenshaltung zuzuschreiben“, erläutert Professor Reinhold Bergler vom Institut für Psychologie der Universität Bonn das Studienergebnis.

Hund beeinflusst den ersten Eindruck zur Frau
Zusammen mit Prof. Dr. Tanja Hoff von der Evangelischen Fachhochschule Freiburg im Breisgau ging er in seiner Untersuchung der Frage nach, inwiefern ein Hund den ersten Eindruck, den man von einer Frau hat, beeinflusst. 420 repräsentativ ausgewählte männliche und weibliche Befragte bekamen dazu Bilder vorgelegt, auf denen eine Frau mit Hund und auf einem weiteren Bild dieselbe Frau ohne Hund abgebildet war. Ihre Urteile zu drei Frauen verschiedener Altersgruppen mit und ohne Hund gaben die Befragten insgesamt ab.

Frauen mit Hund sind optimistischer
„Eindeutig mehr Zustimmung zu den Aussagen bewirkte das Foto mit Hund. Es signalisiert, dass diese Frau mehr Freunde hat, schneller Gesprächskontakt findet, zufriedener mit ihrem Leben ist, lebhafter, sympathischer und optimistischer ist als das Bild der selben Frau ohne Hund“, so Bergler weiter. „Und: Frauen sollen mit Hund eindeutig gesundheitsbewusster wirken.“

Auch beim Pflegehund an die Haftpflichtversicherung denken

Springender Hund

© Nevit Dilmen

Das Internet hat maßgeblich dazu beigetragen, die Vermittlung von Haustieren zu verbessern. Besonders in sozialen Netzwerken finden sich zahlreiche Menschen wieder, die sich um die Vermittler neuer Hundebesitzer bemühen und ggf. die Tiere zwischenzeitlich in Pflege nehmen, um sie so vor dem Tierheim zu bewahren.

Die meisten dieser Personen sind gut informiert und wissen daher genau, wie wichtig der Schutz einer Hundehaftpflicht Versicherung ist. Meist haben sie sich auch abgesichert, zumindest im Hinblick auf die eigenen Hunde, die sie dauerhaft bei sich haben. Doch bei den Pflegetieren, die nur für den Zeitraum einiger Tage, Wochen oder Monate beherbergt werden, sieht es häufig ganz anders aus.

Gründe gibt es dafür mehrere. Es fängt damit an, dass eine rasche Vermittlung vorgesehen ist – daher halten es viele Hundehalter nicht für erforderlich, extra einen Versicherungsschutz abzuschließen. Zumal dessen Beitrag im Regelfall gleich für ein gesamtes Jahr zu entrichten und somit die Bereitschaft sinkt, für eine Absicherung zu sorgen.

Allerdings ist das Risiko nicht außer Acht zu lassen, da auch von Pflegehunden ein Risiko ausgeht, d.h. ihre Halter haften. Unter Umständen ist die Halterfrage nicht immer leicht zu klären, ggf. sehen sich einige Betreuer nicht als Halter. Diesbezüglich sollte jedoch niemand ein Risiko eingehen, wer einen Hund übernimmt – wenn auch nur für vorübergehend – sorgt am besten von Beginn an für klare Verhältnisse. Sollte man letztlich Halter werden, bedarf es eines Versicherungsschutzes.

So mancher Hundehalter, der sonst Tiere in seine Obhut nimmt, könnte nun verunsichert sein, schließlich kostet eine Absicherung auch Geld. Jedoch muss der Schutz nicht teuer sein, ein Rechner, wie er auf www.hundehaftpflicht-info24.de zu finden ist, vereinfacht die Suche enorm. Im Übrigen ist es oft möglich, den Beitrag auf mehrere Personen umzulegen oder gar vom früheren Halter übernehmen zu lassen, sodass keine zusätzlichen Kosten entstehen.

Leckerlis zum kauen. Welche bieten das größte Kauvergnügen und sind Gesund für Hunde?

Leckerlis zum kauen. Welche bieten das größte Kauvergnügen und sind Gesund für Hunde.

Für den Hund ist es ein besonderes Vergnügen ausdauernd auf Kausticks, Pansen, Schweineohren Ochsenziemer etc. zu kauen. Das Angebot in den Supermärkten und Tierfachhandlungen ist groß und ins besonders namenhafte Hersteller versprechen beste Qualität. Doch bevor man seinem Hund irgendetwas gibt, sollte man sich mit diesen Produkten einmal auseinander gesetzt haben.

Nicht jeder Hund hat den gleichen Geschmack was die Auswahl an Kauknochen und ähnliches betrifft. Hunde mit einem starken Gebiss können durchaus ihre Freude an einem sehr zähen Ochsenziemer haben während andere gar kein Interesse daran haben sich die Zähne daran aus zu beißen.

Wir stellen hier mal ein paar Kauartikel für Hunde vor die Sie mal ausprobieren sollten.

 

PferderiegelEin absoluter Klassiker sind diese Riegel aus Pferdefleisch. Sie sind besonders für allergiegeplagte und kleine Hunde bis 10 kg geeignet:

Die Riegel bestehen aus 83% Pferdefleisch 10% Herzen und 5% Lunge. Sind nicht zu hart und gerade für kleine Hunde ein riesen Kauvergnügen.  Besonders für allergische Hunde geeignet da auf den Einsatz von Weizen verzichtet wurde .

Bei Alsa-Hundewelt können Sie diese Kausticks bestellen. 100g sind für €3.90,- 200g für € 7.50 und 300g für €11.20 erhältlich Hier gehts zum Onlineshop von Alsa Hundewelt…

 

Was es heißt einen Hund zu haben: Längere Zeit verreisen

Foto von David Sedlecký

Foto von David Sedlecký

Eine Familie mit Haus, Garten und Hund. Das ist die ideale Vorstellung von einem perfekten Familienleben vieler junger Menschen. Wenn denn die Entscheidung fällt die Familie mit einem Hund zu bereichern werden zu oft die „Nachteile“ bzw. die Veränderungen in der Haushaltsplanung ausgeblendet. Nicht selten sind junge Familien mit dem Hund überfordert und werden sich über die Folgen was es heißt Hundebesitzer zu sein erst dann bewusst, wenn der Hund schon lange da ist.

In dieser Serie erläutern wir die vielzähligen Nachteile auf die sich jeder Bewusst machen sollte bevor er sich einen Hund anschafft. Diesmal geht es ums länger wegbleiben und verreisen.

Einen Hund zu haben bringt nicht selten einen Haufen Nachteile mit sich. Zu mindestens äußerlich. Hundebesitzer können oft nicht einfach wegfahren oder länger und gar über Nacht wegbleiben, ohne sich der verantwortungsvollen Fürsorge dem Hund gegenüber Gedanken machen müssen. Immer eine Lösung zu haben wer sich um den Hund kümmert wenn man mal nicht Zu Hause ist, ist schier unmöglich.

Den Hund einfach abschieben und Urlaub genießen? Wer´s kann.

Auch das verreisen wird zu einer erschwerten Aktivität. Das fängt schon bei der Reiseplanung an. Will man ohne Hund verreisen muss man sich überlegen wer den Hund in der Zeit der Abwesenheit betreut ihm ein geborgene Umgebung schafft und sich mit ihm beschäftigt. Tierheime und Tierpensionen sind ein No-Go da der Hund die ganze Zeit über darauf warten würde das Herrchen oder Frauchen wiederkommen und ihn abholen. Es müsste also jemand bereit sein den Hund in Obhut zu nehmen den der Hund kennt und eine positive Beziehung zu dem Hund hat. Der Hund soll sich ja schließlich auch wohlfühlen während der Rest des Rudels sich amüsiert.

Vereisen mit einem Hund bedeutet starke Einschränkungen bei der Reiseauswahl.

Einen Urlaub mit dem Hund zu machen ist die beste Option. Für den Hund ist die Reise in eine ganz andere Umgebung wo vielleicht andere Botanik und somit andere Gerüche herrschen, anderer Landschaften, das Meer all das ist für einen Hund ebenso spannend und aufregend wie für unsereins und will sich die unbekannten Eindrücke auf keinen Fall entgehen lassen. Will man seinen Hund mitnehmen, fallen schon weit über die Hälfte aller Reiseangebote weg. Hunde sind in vielen Ferienanlagen gar nicht erst erwünscht. In der Regel bleiben Ferienhäuser oder Wohnungen die einzige Möglichkeit einen entspannten Urlaub mit seinem Hund zu verbringen. Dazu kommt das das gute alte Camping. Das ist aber erstens nicht jedermanns Sache und bei ohnehin schon diesen reduzierten Platzverhältnissen, winken viele lieber gleich ab.

Dog TV: Außergewöhnlicher Sender für ihren Hund bald auch in Deutschland

dog tvIhr vierbeiniger Freund dürfte bald auch nicht mehr von der Flimmerkiste weg zu bekommen sein. Denn der skurril erscheinende TV-Sender Dog TV ist in Kürze auch im deutschen TV verfügbar. Merkwürdig sagen die einen. Hundestadt sagt: Gute Idee! Warum eigentlich nicht.

Der 2012 in Kalifornien gegründete Sender für Hunde ist perfekt auf die Bedürfnisse der Hunde abgestimmt. So wird etwa kein Programm ausgestrahlt welches die Sinne des Hundes überreizt oder überfordert, sondern auf einer Wiese tollende Hunde, hier und da rollt mal ein Ball durchs Bild und untermalt wird das Programm von sanften Klängen weniger Musikinstrumente.

Der Sender ist im Abonnement von der Telekom Entertain erhältlich und soll ein Millionen Hundepublikum erreichen. Wenn Herrchen und Frauchen tagsüber lange aus dem Haus sind langweilt sich der Hund oder ist gar verängstigt ob das Herrchen wiederkommt oder ihn alleine gelassen hat.
Das Programm beruht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, so werden Hunde durch Reizaussendung stimuliert welche sie entspannt oder auf den richtigen Umgang mit den Postboten oder kleinen Kindern auf das richtige Verhalten schult. Die reduzierte Farbwahrnehmung wurde bei den Produktionen ebenso berücksichtigt. Eine Musikgruppe namens FUN produzierte gar ein eigenes Musikvideo für den Sender. Da dürfen sicherlich noch weitere interessante Produktionen folgen.

Wir Menschen wären sicherlich von diesem monotonem Programm mit Sicherheit schnell gelangweilt Für ihren Hund ist dieses Programm allerdings das NON-PLUS-ULTRA im TV:

Rekord-Streuner? Vermisster Hund tauchte 4800 km von Zu Hause wieder auf!

Foto von jcdcv

Foto von jcdcv

Die Besitzerin von dem kleinen Jack Russel Terriers Gidget glaubte nach 5 Monaten an kein Wunder mehr das ihr Hund wieder auftauchen würde.
Der braun weiße Jack Russel verschwand am 22. April diesen Jahres aus Philadelphia und tauchte ganz im Westen des Landes wieder auf. Die Besitzerin darf ihren Ohren kaum getraut haben als der Anruf aus einem Tierheim in Oregon kam. Gidget ist gechipt und die Daten waren einwandfrei auszulesen.

Die Geschichte ging in den USA durch zahlreiche Medien und Gidget wurde mit ihrem Frauchen in einige Talkshows eingeladen. Nun rätselt ganz Amerika über das Mysterium ob Gidget den ganzen Weg allein zurückgelegt habe (Was eine Sensation wäre) oder ob man sie dorthin mitgenommen habe und dort einfach ausgesetzt hat.

Für Frauchen dürfte das aber nur zweitrangig sein, denn sie hat ihren Liebling wieder und passt in Zukunft viel besser auf Gidget auf denn so viel Glück hat man selten.

Wir von Hundestadt.de freuen uns sehr über diese Geschichte und wünschen den beiden alles Gute für die Zukunft.