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Monatliches Archiv: November 2014

Entspannung für ihren Hund am besten in seiner vertrauten Umgebung.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAFür unseren Hund bedeutet der menschliche Alltag häufig permanenten Stresssituationen ausgesetzt zu sein. Als Hundehalter müssen wir sensibel darauf reagieren wann und wie sich die Reizüberflutung unserer Umwelt bei dem Hund bemerkbar macht, und angemessen drauf reagieren.

Stress lässt sich beim Hund genau wie bei uns Menschen nur selten vermeiden. Deshalb ist es wichtig ihm einen Ausgleich zu schaffen.
Für ihren Hund ist das traute Heim in dem er sich sicher und geborgen fühlt das Beste um einfach mal die Seele baumeln zu lassen und nach einem aufregenden und anstrengenden Tag einfach mal abzuschalten. An diesem Ort ist er mit den Familienmitgliedern die er kennt, denen er vertraut, die er liebt und von denen er sich geliebt fühlt. Hier hat er seinen festen Platz und kann sich auch mal zurückziehen wenn er ein wenig Ruhe oder Freiraum braucht.

Spaziergänge am nahegelegenen See sind für ihren Hund die ideale Gelegenheit sich beim spielen sich so richtig schön auszutoben und angestaute negative Energien abzubauen. Sprich: Er hat das Bedürfnis auch mal so richtig schön Dampf abzulassen. Danach fühlt er sich ausgeglichen und entspannt und kann seine angenehme Erschöpfung schlummernd im Körbchen genießen.
Der Hund sieht unseren Familienverband als Rudel an.

Ihr Hund braucht deshalb seinen festen Platz im „Rudel“ das gibt ihm am meisten Sicherheit wenn er weiß das er nicht um Rangfolge, oder Rudelführerschaft kämpfen muss. Das Leben in seinem Rudel soll geprägt sein von Vertrauen, Schutz, Zusammenhalt und sich auf den anderen verlassen können. Hunde sind wie Kinder und wir bieten ihnen dieses Umfeld. Der Halter ist das Alphatier der sich um das Wohl der Familie sorgt, sie beschützt und für Harmonie sorgt. So baut der Hund eine ähnliche Bindung zu seinem Herrchen auf wie in der Natur junge Wölfe zu ihren Eltern oder Rudelführern. Diese Führungsrolle wird von ihrem Hund niemals in Frage gestellt da Sie für Schutz, Nahrung etc. sorgen.

Der heutige Hund hat einen ausgeprägten Spieltrieb und hat nur noch abgeschwächte wilde Instinkte weshalb er sich leicht innerhalb unserer Familie unterordnet Wenn man ihn diese klaren Strukturen auferlegt. Er hält es denn erst gar nicht für nötig Rangkämpfe auszutragen. Ein weiterer wesentlicher Faktor den Hund zu ent-stressen.

Unser Hund befindet sich in einer anderen Zivilisation: Helfen Sie ihm

Foto von Udo Tjalsma

Foto von Udo Tjalsma

Wer einen Hund zu einem neuen Familienmitglied gemacht hat sieht ihn gern als Freund, Spielkamerad, Seelentröster oder auch als Wachhund. Das ist auch in Ordnung wird man ihn auch stets als Hund wahrnehmen. Andernfalls kann man ihn schnell überfordern.

Hunde sind in der Regel sehr Intelligente, einfühlsame und charakteristisch sehr individuelle Tiere. Sobald der Hundefreund mit einem Hund zusammen lebt, nimmt er ihn mehr als Persönlichkeit wahr als Tier. Doch sollte man sich als Hundehalter stets bewusst sein, das es sich immer noch um einen Hund handelt und immer Hund bleiben wird. Unser tierischer Freund will auch als nichts anderes wahrgenommen werden.
Sie können einen Hund niemals mit einem Menschen gleichstellen. Denn: Hunde handeln in der Regel nach ihren natürlichen Instinkten und Trieben. Deshalb brauchen sie klare Strukturen, er will wissen wo er in der Hierarchie innerhalb der Familie steht, und sollte in der Rangfolge immer unter dem Menschen stehen. Dies gibt dem Hund das Gefühl von Sicherheit, Schutz und Vertrauen wie es nach seinem Naturell als Hund in der Wildnis auch gegangen wäre.
Besondere Rücksicht sollten Sie auch darauf nehmen, dass sich ihr vierbeiniger Freund in der menschlichen Umgebung nicht so gut zurechtfindet wie wir. Viele Situation die für uns so alltäglich sind dass sie an unserer Wahrnehmung nahezu vorbeigehen zu scheinen, können für den Hund absolute Stresssituationen bedeuten. Sei es das treffen und kommunizieren mit fremden Menschen, U-Bahn oder Bus fahren, sich in einen Fahrstuhl zwängen. All das kann dazu führen das ihr Hund unerwünschte Verhaltensweisen zeigt, auf die Sie besonders sensibel (nicht gereizt, verärgert strafend etc.) reagieren müssen.
Ist ihr Hund zu vielem Stress ausgesetzt äußert sich das meist durch Ängstlichkeit, Aggressivität oder Passivität. Die Reizschwelle ist bei dauerhaft unter Stress stehenden Hunden besonders niedrig was alles andere als einen entspannten Hund ausmacht, wie wir es uns wünschen.

Lesen Sie hier weiter wie Sie ihrem vierpfotigen Familienmitglied ein harmonisches und stressarmes Leben bereiten können

Hunde bringen nicht nur Freu(n)de ins Haus.

713505_web_R_K_by_Petra Bosse_pixelioWer sich einen Hund anschaffen will, hat zunächst meist eher romantische Vorstellungen davon wie er als Hundehalter mit seinem Hund lange Spaziergänge im Wald, am See oder auch am Meer unternimmt. Dem Hund dabei locker aus dem Handgelenk das Stöckchen wirft und er apportiert. Doch oft setzen sich die Interessenten nicht genug mit möglichen Problemen auseinander die ein Hund mit sich bringen kann.

Der Hund ist der beste Freund des Menschen. Gerade in Familien mit Kindern, Haus und Garten sind Hunde besonders gefragt. Oftmals geht der Wunsch Kindes voraus, die Familie mit einem Hund zu bereichern. Man entwickelt Vorstellungen davon wie der Hund das Leben im Haushalt aufpeppt und den Kindern sowie Eltern viel Freude bereitet, man Spaß mit ihm hat, ihn kuscheln kann oder sich auch herzlich über seine Eigenarten amüsieren kann.

Womit wir auch schon beim Stichwort wären. Jeder Hund bringt von Natur aus seine eigenen Eigenarten mit, die zum Teil alles andere als Spaß machen. Kommt der Hund aus dem Welpenalter in das sogenannte Flegelalter, beginnt man ungewünschte Charaktereigenschaften als großes Problem anzusehen.

Ein Hund kann für allerhand Probleme sorgen und viel Ärger bereiten. Sei es das er anfängt im Haus allerhand an Interieur, Bekleidung und Schuhe zu zerkauen, nicht Stubenrein ist oder Besuch gegenüber sehr aufmüpfig oder gar aggressiv entgegen tritt.

Das Gassi gehen kann zu einer absoluten Tortur werden. Der Hund zerrt an der Leine und will einfach nicht beifuß gehen, macht man ihn kaum von der Leine los büxt er aus, springt andere Hunde an die möglicherweise körperlich stark unterlegen sind oder macht sein Geschäft an Orten an den er dies nicht darf. Nicht selten geraten Hundehalter gerade größerer Hunde mit Passanten oder anderen Hundehaltern aufgrund schlechtem Verhalten des Hundes aneinander.
Natürlich ist der Hundeinteressent nicht fernab der Realität und kennt solch mögliche Probleme. Doch durch sein Wunschdenken erhofft er sich in der Erziehung stets alles richtig zu machen und einen braven Hund zu erziehen.

Um dies zu gewährleisten, gehört es dazu dem Hund vom ersten Tag an die Hierarchien innerhalb der Familie zu verdeutlichen und ihm klare Grenzen und Regeln aufzuzeigen auch wenn er mit seinem Hundeblick noch so herzzerreißend niedlich auf einen wirkt.
Wird der Hund konsequent richtig und ohne Nachlässigkeiten erzogen Wie es in vielen Ratgebern vorgeschlagen wird, hat man gute Chancen das der Hund keine bzw. je nach Charaktereigenschaften der Rasse nur wenig Probleme macht.